Heilverfahren und Indikationen aus der Naturheilpraxis        Infos zur Ausbildung zum Heilpraktiker und Weiterbildung in der Naturheilkunde

Ackerschachtelhalm Equisetum arvense

Ackerschachtelhalm Equisetum arvense

Synonyme:
(Acker-)Zinnkraut, Katzenwedel, Pferdeschwanz, Schaftheu, Pfannebutzer, Scheuerkraut, Ackerhermus (Pommern) Ahnwop, Bandwisch, Falbenrock, Fegkraut, Gänsekraut, Papenpint, Papenpitt, kleiner Schafthalm, Schauergras, Scheuergras, Unnet, Unger, Duwacken, Wild, Katzenschwanz, Zinngras, Kannenkraut, Tannenkraut, Allosites arvense, Equisetum boreale

Prurigo: Zum aus der Haut fahren

Prurigo: Zum aus der Haut fahren

Sich selbst in der eigenen Haut nicht mehr wohlfühlen: So in etwa lässt sich wohl zusammenfassend der Gemütszustand zahlreicher Prurigo-Patientinnen und -Patienten beschreiben. Permanenter Juckreiz (Pruritus), psychische Belastungen durch optische Beeinträchtigungen, indiskrete Fragen aus dem Kollegen- oder Freundeskreis bezüglich frischer Kratzspuren, Rückschläge und Enttäuschungen nach Arzt- oder Therapiewechseln, in die man viel Hoffnung investiert hatte: Die Liste möglicher Leidens-Parameter ist lang, das Verständnis des persönlichen Umfelds dagegen häufig eher gering.

Schlafstörungen: Aus dem Takt geraten

Schlafstörungen: Aus dem Takt geraten

Ein aktives und erfülltes Leben ohne regelmäßigen, erholsamen Schlaf ist kaum denkbar. Von Schlafstörungen betroffene Patienten stoßen trotzdem häufig auf Unverständnis, weil die Umwelt ihr Leiden nicht direkt sehen kann und deshalb häufig kein Verständnis dafür aufbringt. Umso wichtiger ist es, sich dann nicht noch zusätzlich damit unter Druck zu setzen, unmittelbar nach dem Zubettgehen einschlafen zu müssen: Damit man am nächsten Tag auch bloß wieder seinen Mann in Arbeits- und Privatleben stehen kann. Genau solche Gedankengänge führen viel mehr allzu häufig dazu, dass die Negativspirale weiter an Fahrt gewinnt und von Einschlafstörungen betroffene Menschen immer mehr ins Abseits geraten. Von einem besonders drastischen Fall möchte ich an dieser Stelle berichten.

Echter Thymian - Thymus vulgaris

Echter Thymian

Synonyme:
Thymian, Römischer Quendel, Kuttelkraut, Gartenthymian, Gemeiner Thymian,
Gewürz-Thymian, Demut, Jungferndemut, Immenkraut, Spanisches Kudelkraut, Wurstlkraut, Welscher Quendel, Kunerle, Zimis, Chölm, Bienenkraut, Hühnerkohl, Duftholz, Gundelkraut, Hustenkraut, Küchenpolich, Liebfrauenbettstroh, Marienbettstroh, Rainkümmel

Der Echte Thymian stammt wahrscheinlich aus dem westlichen europäischen Mittelmeerraum. Er wildert in Mitteleuropa nur selten aus. Nach Deutschland gelangte er erst im 11. Jahrhundert und wurde an mehreren Stellen eingebürgert. Er gedeiht am besten auf trockenen, flach-steinigen, kalkhaltigen Böden bei ausgesprochen sommerheißen Klima.

Spitzwegerich - Plantago lanceolata

Synonyme:
Spießkraut, Lungenblattl , Schlangenzunge, Heilwegerich, Wundwegerich, Wegreich, Hundsrippen, Lügenblatt, Lägenblatt, Lämmerzunge, Rippenkraut, Rossrippen, Siebenrippen, Schafzunge, Heilblärer, Spitz-Wegeblatt, Spitzfederich, Wagentranenblatt, Wegbreite, Wegtritt, Heufressa

Spitzwegerich war ursprünglich in ganz Europa beheimatet, hat sich dann aber auch in Nord- und Mittelasien eingebürgert. Als der Mensch begann, die Wälder in großem Umfang zu roden, um sie in Weideland und Felder zu verwandeln, breitete sich der besonders anpassungsfähige Spitzwegerich aus. Inzwischen ist er weltweit verbreitet.

Echter Kümmel - Carum Carvi

Echter Kümmel-Carum Carvi

Synonyme:

Kümmel, Wiesenkümmel, Gemeiner Kümmel, Garbe, Gewöhnlicher Kümmel, Kramkümmel, Brotkümmel, Mattenkümmel, Kümmich, Karbensamen, Chüm(m)i, Kämen, Karbei, Karve, Kimm, Köm, Kem, Kömmel, Kemmel, Komm, Kümm, Kümmrich, Kumach, Polnischer Hafer, Apium carvi, Selinum carvi, Karos carvi, Seseli carum (carvi), Sium carum (carvi), Aegopodium carum, Carum decussatum, Carum aromaticum, Carum officinale, Ligisticum carvi, Carum aromaticum, Bunium carvi, Pimpinella carvi, Carvi careum

Der Kümmel ist scheinbar in Vorderasien und den Mittelmeerländern beheimatet, es wird aber auch ein mittel­europäischer Ursprung vermutet.
Das deutsche Wort Kümmel leitet sich vom lateinischen cuminum für Kreuzkümmel ab und wurde auf die in Mitteleuropa vorkommende Pflanze übertragen.