Ausbildung Heilpraktiker - Studium ohne Numerus Clausus

Ausbildung zum Heilpraktiker

Naturkonforme statt nebenwirkungsbelastete Heilverfahren.

Therapeutische Freiheit statt Kassenmedizin.

Warum der Heilpraktikerberuf so gut in unsere Zeit passt.

Wer kann Heilpraktiker/in werden?

Voraussetzungen für die Zulassung zur amtlichen Heilpraktikerprüfung sind:
• Mindestalter 25 Jahre
• Hauptschulabschluss
• Gesundheitliche, geistige und sittliche Eignung zur Berufsausbildung und -ausübung

EU- und ausländische Mitbürger/innen mit Aufenthaltserlaubnis können die Zulassung ebenfalls erwerben. Die Prüfung wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Der Zugang zum Heilpraktikerberuf ist in Deutschland offener als in vielen Nachbarländern, in denen nur der Arzt therapieren darf. Heilerfolge, so meinen wir, sind nicht von der Abitur-Eins abhängig, sondern von der natürlichen Begabung des Therapeuten, seinem inneren Bedürfnis zum Helfen und Heilen, Fleiß und Beharrlichkeit für die Bewältigung des anspruchsvollen Studiums, sich permanent weiterzubilden, sowie Bereitschaft, sich für Philosophie und Ethik unseres Berufsstandes einzusetzen.

Die Zulassungsprüfung

Die Bundesländer haben sich auf konkrete Themen und identische Prüfungen geeinigt. Als Beispiel zitieren wir die wichtigsten Bestimmungen aus der DVO zum HPG, gültig für Bayern.

Vorzulegen mit dem Antrag zum Prüfungsverfahren sind:
• eine Geburtsurkunde
• ein ärztliches Zeugnis, nicht älter als drei Monate, das die geistige und körperliche Eignung zur Berufsausübung bestätigt
• ein amtliches Führungszeugnis ohne Vorstrafeneintrag, nicht älter als drei Monate
• eine Erklärung, ob ein Strafverfahren oder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig ist
• ein Nachweis, dass mindestens die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen wurde.

Jährlich gibt es zwei feste Prüfungstermine. Eine nicht bestandene Prüfung kann so oft wie nötig wiederholt werden.


Gegenstand der Überprüfung ist:

• Berufs- und Gesetzeskunde
• Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Heilpraktiker-Methoden
• Grundkenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
• Grundkenntnisse der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten, Herz- und Kreislaufkrankheiten, degenerativen und übertragbaren Krankheiten, bösartigen Neubildungen sowie schwerwiegender seelischer Krankheiten
• Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohender Zustände
• Anamneseerhebung, Methoden der unmittelbaren Krankenuntersuchung
• Praxishygiene

Prüfungsdurchführung:
• Schriftlicher Teil: 2 Stunden, 60 Fragen im Multiple Choice Modus (Antwort-Wahl-Verfahren), davon sind 45 richtig zu beantworten
• Mündlicher Teil: Pro Person ca. 30 Minuten, einzeln oder in Gruppe bis zu vier Personen


Wir lieben unseren Beruf

Heilpraktiker ist kein Beruf im herkömmlichen Sinne. Berufung drückt besser aus, was die meisten Studenten/innen motiviert, einen Weg im Dienst am Mitmenschen zu gehen in einem sozialen Beruf mit hoher Ethik und Verantwortung. Es sind Menschen unterschiedlicher Vorbildung, Berufs- und Altersgruppen. Ihre Lebenserfahrung qualifiziert sie oft besser als die Elternhaus-Schule-Uni-Karriere vieler Ärzte, die zum Leben und den Problemen ihrer Mitmenschen wenig Bezug haben.

Helfen können, das Vertrauen der Patienten erleben, ihre Leiden, Hoffnungen und Freude teilen, sind die häufigsten Beweggründe, Heilpraktiker zu werden.

Wir verstehen gut, warum viele Kollegen/innen angeben, dass sie diesen Beruf mit keinem anderen auf der Welt tauschen möchten!

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>>> Individuelle Wege zum Ziel

 


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