
Kreativität, Ideen und Innovationen sind der Motor der Entwicklung. Dies gilt sowohl für den einzelnen Menschen als auch für Organisationen. Umgekehrt gilt natürlich auch, dass ein Mensch und eine Firma ohne neue Ideen Gefahr laufen, langweilig und ineffektiv zu werden. Hier kann ein Kreativitätsmanager Impulse setzen: er verhilft Firmen und Personen dazu, mit frischem, kreativen Denken Lösungswege für Probleme zu finden, die sich durch Hartnäckigkeit auszeichnen. Wer kennt das nicht: man hat eine Idee und freut sich. Die Umsetzung der Idee ist jedoch oft weniger erfreulich. Bildlich gesprochen stellt sich eine große Mauer vor der frischen Idee auf, die aus Bequemlichkeit, fehlender Systematik in der Ideenumsetzung, Angst, Vergesslichkeit und anderer Widrigkeiten besteht. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass viele gute Ideen in Vergessenheit geraten oder ganz verworfen werden. Aufgabe des Innovationsmanagements ist es genau dies zu verhindern, indem beispielsweise der Innovationsprozess gezielt und systematisch gefördert und im Gegenzug Blockaden der Kreativität beseitigt werden.
Fokus:
* die Förderung der Ideenbereitschaft bei sich selbst und anderen
* das Verständnis von Ansätzen zur Restrukturierung von Organisationen (z.B. learning organisation, re-engineering)
* die Wichtigkeit des Firmen-/Organisationsklimas, das Innovationsprozesse abwürgen oder fördern kann
* das Erlernen verschiedener Ansätze zur Entwicklung innovativer Ideen im eigenen oder fremden Unternehmen
* die Fähigkeit sowohl auf Probleme als auch auf Gelegenheiten innovativ und kreativ zu reagieren
* das Erlernen von Grundlagen des Managements und Managementtheorien
* betriebswirtschaftliche Grundlagen (z.B. Marketing, Finanzen, Personal) zu beherrschen
* sich besser auf Mitarbeiter, Kollegen und Kunden/Klienten einzustellen
* zu verstehen, welchen kognitiven Stil Menschen haben können und wie sich dies auf ihre Gedanken und ihr Verhalten auswirkt
* eine Palette von Kreativitäts- und Innovationstechniken anzuwenden, die bei der Lösung von Problemen und Herausforderungen helfen
* vorgestellte Konzepte auf ihre Situation/Firma anzuwenden
* abzuschätzen, wie Ideen- und Innovationsmanagement zur Restrukturierung und Änderung von Organisationen eingesetzt werden kann.
* aufgrund der erworbenen Fachkenntnis kompetent mit Spezialisten (z.B. Marketing, Finanzen) zu kommunizieren.
AUSBILDUNGSBAUSTEINE
1. Grundlagen des Managements: In den Grundlagen des Managements geht es darum die Bausteine des betriebswirtschaftlichen Lebens zu vermitteln, die im unterschiedlichen Maße über Kreativitätsmanagement angegangen werden können bzw. für Innovationen zugänglich sind.Vermittelt werden die Basics des Marketings, der Organisationslehre und des Finanzwesens. Auch das Personalwesen und die strategische Unternehmensführung werden beleuchtet. Die Grundlagen des Managments stellen das Fundament der Ausbildung dar.
2. Anforderungen an eine/n Kreativmanager/in: In diesem Modul wird erarbeitet, was man alles unter kreativem Management verstehen kann. Daraus ergeben sich dann die eindeutigen Anforderungen an den Manager. Dazu gehören beispielsweise die Förderung eines kreativen Klimas in Organisationen sowie die Fähigkeit, Saboteure der Kreativität zu bemerken und abzustellen.
3. Sichtweisen und Grundannahmen: Ein Mensch ist in ständiger Betrachtung seiner Welt. Eine Firma tut desgleichen mit dem Markt. Die Art und Weise dieser Betrachtung hängt zu einem großen Teil von Grundannahmen ab, die herausgefordert werden können. Jeder kennt den Spruch: das kann man so oder so sehen. Eine der wichtigsten Fähigkeiten des Kreativmanagers besteht darin, zu verstehen, wie sich diese Grundannahmen in Individuen und Firmen aufbauen und wie diese im Problemfall in Frage gestellt werden können.
4. Kreative Problemlösungen: Probleme sind zum Lösen da. Jeder Mensch und jede Firma löst täglich Probleme. Aber manche Probleme trotzen den herkömmlichen rationalen Lösungsansätzen. Hier liegt die Chance des Innovationsmanagements: Probleme mit anderen Denkweisen anzugehen. Hierzu zählen beispielsweise der Einsatz von Entspannungstechniken und die geführte Imagination. Ausgehend von der Tatsache, dass beim herkömmlichen rationalen Problemlösen nur die linke Hirnhälfte aktiv ist, werden auch Methoden vorgestellt, die die rechte Hirnhälfte ins Spiel bringen. Es ist bekannt, dass der Mensch nur einen Bruchteil seines Gehirns nutzt. Das Innovationsmanagement nutzt Methoden, um diesen Bruchteil entscheidend zu vergrößern.
5. Erfolgsfaktoren: Dieses Modul konzentriert sich ausschließlich auf Organisationen. Erfolgreiche Firmen werden unter die Lupe genommen und analysiert, was sie erfolgreich machte und macht. Es wird beleuchtet, wie Innovationen in den verschiedenen Geschäftsfeldern aussehen können und wo die Begrenzungen liegen.
Die Qualifikation eröffnet vielfältige Arbeits- und Aktionsbereiche. Im Grunde genommen kann jeder, der ein Problem bzw. ein Ziel hat, von der Beratung durch einen Innovationsmanager profitieren. Beispielhaft seien folgende Bereiche genannt:
* Unternehmensberatung/Innovationsberatung
* Managementberatung
* Beratung von Freiberuflern
* Beratung von öffentlichen/sozialen Institutionen
* Selbsthilfegruppen
* Krisenmanagement
* Karriereberatung
* Train-The-Trainer-Seminare
* Leitung von kreativen Workshops
* Inhouse-Consulting
Die Ausbildung ist jedoch nicht nur interessant für Menschen die andere beraten wollen. Auch bereits selbständig/freiberuflich tätige Personen können in hohem Maße von der Ausbildung für sich selbst profitieren.
Konzept: HP, Dipl.Soz.paed. (FH) Dietmar Schüller MBA (Open)
Persönliche Beratung
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